Dienstag, 6. Juni 2017

Rezension: Selkie

Titel: Selkie
Autorin: Antonia Neumayer
Verlag: Heyne
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: 2017
Seitenzahl: 512
Preis: 12,99€ [D]; 13,40€ [A]



Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …


Das Cover ist sehr schön und magisch in meinen Augen gestaltet, es lässt schon ein wenig auf den Inhalt schließen. Man sieht nämlich ein Mädchen, Kate, in einem Kleid unter Wasser, welches nach einer Kette greift. Im Hintergrund sieht man einen Leuchtturm.

Den Schreibstil von Antonia Neumayer mochte ich sehr gerne. Er ist locker und leicht, sodass ich schnell durch das Buch kam. Dies ist ihr erster Roman, was man aber meiner Meinung nach gar nicht beim Lesen merkt.

Die Protagonistin Kate mochte ich nur so mittelmäßig, sie war oftmals sehr naiv, was sie für mich als Protagonistin sehr anstrengend gemacht hat. Ich konnte mich dadurch gar nicht mit ihr identifizieren, was ich sehr schade fand. Ian mochte ich etwas mehr, aber für mich hatte er nicht wirklich etwas Besonderes an sich genauso wie Kate. Generell hatte ich etwas Probleme mit den Charakteren.

Den Inhalt mochte ich leider auch nur mittelmäßig. Hier lernt man die Welt der Selkies kennen, welche aus der schottischen Mythologie stammen, was ich für ein sehr interessantes und spannendes Thema halte, denn bis dato wusste ich nichts über diese Wesen. Deshalb war es mal etwas Neues für mich. Der Prolog hatte meiner Meinung nach sehr viel Spannung und ich habe mich schon auf den weiteren Verlauf des Buches gefehlt. Für mich wurde aber die Handlung erst gegen Ende wieder richtig spannend, was ich schade fand, denn die Idee dieser Geschichte hatte sehr viel Potential und Ausbaumöglichkeiten.


Ein solides Debüt der Autorin, ich habe mir jedoch viel mehr von dem Buch erhofft.



Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!:)





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